Ich (Susanne) beschäftige mich viel mit Stress. In der Hausarztpraxis, im Coaching, in der Psychotherapie und natürlich auch privat. Und irgendwann stand diese Frage im Raum:
Gibt es Stress eigentlich auch ohne Angst? Also ohne, dass irgendwo unter der Stressreaktion eine Angst liegt, die vielleicht gar nicht sofort sichtbar ist?
Genau darüber spreche ich in dieser Folge von Cortisol und Kaffee mit Dr. Alexandra Kolbeck. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin sowie Hämatologie und Onkologie, arbeitet im MVZ RetiMed in Dorfen und begleitet Menschen mit Krebserkrankungen auch mental und emotional.
Auf ihrer eigenen Website beschreibt sie ihre Arbeit genau an dieser Schnittstelle: Krebs ist nicht nur eine Diagnose und eine Behandlung, sondern immer auch ein menschliches Erleben mit Ängsten, Hoffnungen, Beziehungen und Alltag. Genau deshalb war sie für diese Frage die richtige Gesprächspartnerin.
Warum Stress nicht nur Arbeit ist
Wenn ich Patientinnen und Patienten in der Hausarztpraxis nach Stress frage, höre ich häufig zuerst: „Stress? Nö. Normal halt.“ Wenn ich dann weiterfrage, kommt oft der berufliche Kontext. Der Chef. Der Personalmangel. Die Arbeit. Die vielen Aufgaben.
Das ist verständlich, aber zu kurz gedacht. Denn wenn Stress nur Arbeit wäre, dürften Eltern in Elternzeit keinen Stress haben, Rentnerinnen und Rentner ebenfalls nicht und Teilzeitkräfte höchstens Teilzeitstress.
So funktioniert es offensichtlich nicht.
Stress ist nicht automatisch gleich Arbeit. Und Stress ist auch nicht einfach etwas, das von außen auf uns herabfällt. Natürlich gibt es äußere Stressoren. Es gibt Belastungen, Konflikte, Diagnosen, Zeitdruck, Überforderung und Systeme, die Menschen krank machen können. Aber ob daraus eine Stressreaktion entsteht, hängt nicht nur vom Außen ab. Es hängt auch davon ab, wie unser Gehirn die Situation bewertet.
Genau an dieser Stelle wird das Gespräch spannend. Denn Alex formuliert sehr klar:
Es hat sehr viel mit uns zu tun, wie wir Situationen wahrnehmen, bewerten und innerlich verarbeiten. Und das ist nicht als Schuld gemeint, sondern als Chance.
Wenn Stress nur von außen käme, wären wir vollständig ausgeliefert. Wenn unsere Bewertung aber eine Rolle spielt, dann entsteht zumindest an manchen Stellen Handlungsspielraum.
Was Stress und Angst gemeinsam haben
Stress ist zunächst die körperliche Stressreaktion. Neurobiologisch gestartet, im Körper spürbar, ausgelöst durch das Zusammenspiel aus Stressor und eigener Bewertung. Etwas passiert, unser System bewertet es, und daraus entsteht eine Stressreaktion.
Bei Angst ist es etwas komplizierter. Angst ist eine Emotion. Sie hat mit Bedrohung zu tun und ist grundsätzlich sinnvoll. Ohne Angst würden wir vielleicht auf Autobahnen tanzen oder auf Brückengeländern balancieren. Angst schützt uns. Das Problem beginnt dort, wo sie überschießend wird oder in Situationen anspringt, in denen gar keine reale akute Gefahr besteht.
Stress und Angst sind nicht exakt dasselbe. Im Gehirn gibt es unterschiedliche Systeme, aber sie überschneiden sich stark. Beide können dazu führen, dass der Sympathikus aktiviert wird, dass Adrenalin und Cortisol hochfahren, dass die Wahrnehmung enger wird und wir schneller auf alte, automatisierte Muster zurückgreifen.
Genau das beschreibt Alex im Gespräch sehr treffend:
Wenn wir unter Stress oder Angst stehen, sehen wir nicht mehr entspannt alle Möglichkeiten.
Wir greifen auf das zurück, was wir kennen. Der eine wird laut. Die andere zieht sich zurück. Manche arbeiten noch mehr. Andere frieren innerlich ein. Es sind automatisierte Abläufe, die irgendwann gelernt wurden und im Stress wieder anspringen.
Warum Angst oft nicht als Angst erkannt wird
Ein wichtiger Punkt der Folge ist die Unterscheidung zwischen bewusster und unbewusster Angst. Es gibt Ängste, die wir rational gut greifen können. Die Angst bei einer Krebsdiagnose zum Beispiel. Das Wort Krebs konfrontiert fast jeden Menschen mit Endlichkeit, Kontrollverlust und Tod. Diese Angst ist gesellschaftlich eher akzeptiert. Da darf man Angst haben.
Dann gibt es aber auch Ängste, die viel diffuser sind:
- Versagensangst
- Angst vor Bewertung
- Angst, nicht zu genügen
- Angst, abgelehnt zu werden
- Angst, die Kontrolle zu verlieren.
Das sind Ängste, die oft gar nicht mit dem Satz beginnen: „Ich habe Angst.“ Sie tarnen sich als Perfektionismus, Harmoniebedürfnis, Dauerfunktionieren oder Verantwortungsgefühl.
Gerade bei Ärztinnen ist das häufig. Frauen, die unglaublich viel leisten, die fachlich gut sind, die sich kümmern, fortbilden, funktionieren und eigentlich allen Grund hätten, stolz auf sich zu sein. Gleichzeitig gehen sie am Stock. Sie sagen: „Ja, ich habe Stress.“ Aber oft ist gar nicht bewusst, welche Angst darunter liegt:
- die Angst, einen Fehler zu machen
- die Angst vor Kritik
- die Angst, nicht mehr angesehen zu sein.
- die Angst, nicht zu reichen.
Und manchmal zeigt sich genau das in ganz banalen Situationen. Alex bringt im Gespräch ein Beispiel, das vermutlich viele Ärztinnen und Ärzte sofort körperlich spüren:
Geh einmal bewusst langsam über den Klinikflur. Nicht im Stechschritt, nicht mit diesem inneren „Ich muss noch, ich muss noch, ich muss noch“, sondern einfach langsam.
Allein dieser Gedanke löst oft sofort Bewertungen aus. Habe ich dafür überhaupt Zeit? Was denken die Kolleginnen? Denken die Patientinnen, ich hätte nichts zu tun? Wirkt das unprofessionell?
Und plötzlich merkt man:
Da ist nicht nur Zeitdruck. Da ist Angst vor Bewertung.
Warum Stress gesellschaftlich akzeptierter ist als Angst
Ein sehr wichtiger Gedanke aus dem Gespräch: Stress ist gesellschaftlich fast populär. Wer sagt, er habe einen stressigen Job, wirkt beschäftigt, gefragt, leistungsfähig. Stress ist in vielen beruflichen Kontexten fast ein Statussymbol.
Angst dagegen ist weniger attraktiv. Wer auf einer Party erzählt, dass er jeden Morgen Angst hat, zur Arbeit zu gehen, bekommt wahrscheinlich eine andere Reaktion als jemand, der sagt, er habe einen unglaublich stressigen Job.
Das macht es so schwierig. Viele Menschen sprechen lieber von Stress, weil Stress anerkannt ist. Angst ist verletzlicher. Angst wirkt weniger souverän. Und genau deshalb bleibt sie oft versteckt, obwohl sie im Hintergrund längst mitläuft.
Wie alte Muster entstehen
Ein besonders starkes Beispiel aus der Folge betrifft eine Frau, die Streit kaum aushalten konnte. Sie kam nicht mit dem Satz: „Ich habe ein Thema mit Streit.“ Es zeigte sich eher nebenbei. Sie beschrieb sich als harmoniebedürftig, was erst einmal positiv klingt. Aber in Konfliktsituationen reagierte sie körperlich extrem stark, vor allem wenn ihre Kinder stritten.
Im Gespräch wurde deutlich: Als Kind hatte sie erlebt, dass ihre älteren Geschwister häufig stritten und ihre Mutter irgendwann sagte:
„Wenn ihr jetzt noch einmal streitet, dann gehe ich.“
Für Erwachsene ist so ein Satz oft einfach ein Satz in einem überforderten Moment. Eltern sagen Dinge, die sie nicht zu hundert Prozent meinen. Das gehört zum Menschsein. Aber für ein Kind kann so ein Satz in einem bestimmten Moment eine enorme Bedeutung bekommen. Plötzlich wird aus Streit nicht einfach Streit, sondern die innere Botschaft: Wenn ich das nicht löse, ist Mama weg.
Also beginnt das Kind, Streit zu vermeiden. Es versucht zu vermitteln, zu beruhigen, einzugreifen, Harmonie herzustellen. Nicht, weil es das wirklich kann, sondern weil das Nervensystem gelernt hat: Streit ist gefährlich.
Jahre später sieht das dann vielleicht aus wie Harmoniebedürfnis. In Wahrheit ist es ein altes Schutzmuster.
Warum Perfektionismus oft mehr ist als Genauigkeit
Gerade in der Medizin ist Perfektionismus ein heikles Thema. Natürlich müssen wir sorgfältig arbeiten. Natürlich geht es um Patientensicherheit. Natürlich ist Genauigkeit wichtig.
Aber nicht jede Form von Perfektionismus hat etwas mit guter Medizin zu tun.
Wenn ein Arztbrief fünfmal gelesen wird, damit kein Leerzeichen vor einem Punkt steht, dann geht es nicht mehr um Patientensicherheit. Dann geht es um etwas anderes. Um die Angst, kritisiert zu werden. Um die Angst, nicht gut genug zu wirken. Um die Angst, bewertet zu werden.
Das ist der Punkt, an dem Stress-sensible Medizin interessant wird. Es geht nicht darum, Sorgfalt abzuwerten. Es geht darum, zu unterscheiden, was fachlich notwendig ist und was aus Angst gespeist wird.
Wahrnehmen, modulieren, meistern
Was kann man tun, wenn man merkt, dass hinter dem eigenen Stress doch mehr Angst steckt, als man dachte?
Alex fasst es in drei Worten zusammen:
Wahrnehmen, modulieren, meistern.
Der erste Schritt ist Wahrnehmen. Ich kann nur verändern, was mir bewusst wird. Dazu gehört auch der Wunsch, überhaupt etwas verändern zu wollen, und die Idee, dass ich selbst Einfluss nehmen kann. Dieser Punkt ist entscheidend. Denn viele Menschen sagen: „So bin ich halt.“ Und manchmal ist dieser Satz weniger Beschreibung als Erlaubnis, nichts verändern zu müssen.
Der zweite Schritt ist Modulieren. Wenn ich ein Muster erkannt habe, kann ich beginnen, kleine Dinge anders zu machen. Nicht alles auf einmal. Nicht mit Gewalt. Nicht im Sinne von „Augen zu und durch“, sondern in kleinen Schritten, die das Nervensystem überhaupt tolerieren kann.
Bei der Frau mit dem Streitthema könnte das bedeuten, nicht sofort in jeden Konflikt der Kinder einzugreifen, sondern erst einmal kurz auszuhalten und zu beobachten: Muss ich wirklich eingreifen oder läuft hier gerade nur meine alte Angst?
Der dritte Schritt ist Meistern. Irgendwann entsteht aus dem neuen Verhalten ein neuer Automatismus. Etwas, das früher Stress ausgelöst hat, wird handhabbarer. Nicht, weil die Welt plötzlich perfekt ist, sondern weil das eigene System neue Erfahrungen gemacht hat.
Warum kleine Schritte so wichtig sind
Ich habe in der Folge von meinem TEDx-Talk erzählt. Ich hatte große Angst vor diesem Auftritt. Ich bin kein klassischer Bühnentyp, und mehr als einmal dachte ich: Wie bescheuert kann man eigentlich sein, so etwas zuzusagen?
Und gleichzeitig ist danach etwas Interessantes passiert. Seit ich diesen Auftritt geschafft habe, taucht bei anderen Herausforderungen immer wieder der Gedanke auf:
Wenn ich das überlebt habe, schaffe ich das auch.
Genau so funktioniert neues Lernen. Wenn wir Angst immer vermeiden, wird sie größer. Wenn wir kleine Schritte gehen und sie schaffen, entsteht Selbstwirksamkeit.
Nicht als Theorie, sondern als körperliche Erfahrung.
Das zeigt sich auch in den Beispielen aus der Folge zum Aufzugfahren. Ein Patient, der über lange Zeit vieles vermieden hatte, begann mit einer Etage. Dann noch einmal. Dann wieder. Aus einem vermiedenen Ort wurde plötzlich ein Ort von Stolz und Lebendigkeit.
Das klingt klein. Ist es aber nicht. Für das Nervensystem ist es ein Gegenbeweis zur alten Angst.
Warum Selbstfürsorge keine Nebensache ist
Ein schönes Beispiel von Alex ist das Mittagessen im Arbeitsalltag. Früher galt für sie vieles, was sie anderen empfahl, nicht unbedingt für sich selbst. Pausen, Essen, Grenzen, Regeneration. Theoretisch war alles klar, praktisch wurde trotzdem weitergemacht.
Heute ist Essen während der Arbeit gesetzt. Nicht immer lange, nicht immer ideal, aber es passiert. Und das ist nicht nur Selbstfürsorge im Wellness-Sinn.
Es ist professionelle Verantwortung.
Wer völlig unterzuckert, gereizt, erschöpft und unkonzentriert weiterarbeitet, tut niemandem einen Gefallen.
Das ist ein wichtiger Punkt: Wenn wir gut für uns sorgen, profitieren nicht nur wir selbst. Auch unsere Patientinnen, Familien, Kolleginnen und Mitmenschen profitieren davon.
Wir müssen nicht erst alle anderen versorgen und uns selbst als Letztes behandeln.
Gibt es nun Stress ohne Angst?
Ja, es gibt Stress ohne Angst.
Schlafmangel kann den Körper stressen. Viele Anforderungen gleichzeitig können stressen. Reizüberflutung kann stressen. Körperliche Belastung kann stressen, ohne dass zwingend Angst darunterliegen muss.
Aber in vielen alltäglichen Stresssituationen spielt Angst deutlich häufiger mit, als wir denken.
Nicht immer offensichtlich. Nicht immer bewusst. Nicht immer dramatisch. Aber oft genug als leiser Motor unter dem, was wir später rational als Stress erklären.
Angst und Stress sind nicht identisch, aber sie greifen eng ineinander. Stress stellt Energie bereit, um eine Anforderung zu bewältigen. Angst richtet sich stärker auf Bedrohung und Schutz. Im Alltag laufen beide Systeme häufig gemeinsam.
Deshalb lohnt sich die Frage:
Was stresst mich hier wirklich?
Und welche Angst könnte darunterliegen?
Was du aus dieser Folge mitnehmen kannst
Stress ist nicht nur Arbeit und nicht nur das Außen. Stress entsteht aus dem Zusammenspiel von Reiz, innerer Bewertung, Erfahrung und körperlicher Reaktion. Angst ist dabei nicht immer sichtbar, aber oft beteiligt.
Das bedeutet nicht, dass wir an allem schuld sind.
Es bedeutet, dass wir an manchen Stellen mehr verändern können, als wir glauben.
Der Weg beginnt nicht mit der perfekten Lösung, sondern mit Wahrnehmen. Dann kommen kleine Schritte. Dann neue Erfahrungen. Und irgendwann vielleicht kleine Meisterschaften.
Nicht stressfrei. Aber freier.
FAQ
Gibt es Stress auch ohne Angst?
Ja. Stress kann auch ohne Angst entstehen, zum Beispiel durch Schlafmangel, körperliche Belastung oder Reizüberflutung. In vielen alltäglichen Stresssituationen spielt Angst jedoch unbewusst eine größere Rolle, als viele Menschen zunächst wahrnehmen.
Was ist der Unterschied zwischen Stress und Angst?
Stress ist eine körperliche und neurobiologische Aktivierungsreaktion auf Anforderungen. Angst ist eine Emotion, die mit Bedrohung und Schutz verbunden ist. Beide Systeme sind nicht identisch, überschneiden sich aber stark.
Warum merkt man Angst manchmal nicht?
Weil Angst nicht immer als bewusstes Gefühl auftaucht. Sie kann sich hinter Perfektionismus, Harmoniebedürfnis, Kontrolle, Überanpassung oder Dauerfunktionieren verbergen.
Warum wird Stress oft eher akzeptiert als Angst?
Stress gilt gesellschaftlich häufig als Zeichen von Leistung und Wichtigkeit. Angst ist verletzlicher und wird seltener offen ausgesprochen. Deshalb nennen viele Menschen etwas Stress, obwohl darunter auch Angst liegen kann.
Was bedeutet Wahrnehmen, modulieren, meistern?
Es beschreibt drei Schritte zur Veränderung: Erst das eigene Muster erkennen, dann neue Reaktionen in kleinen Schritten üben und schließlich neue, hilfreichere Automatismen entwickeln.
Warum verstärkt Vermeidung Angst?
Vermeidung entlastet kurzfristig, verhindert aber neue Erfahrungen. Das Gehirn lernt dadurch nicht, dass eine Situation möglicherweise doch bewältigbar ist.
Warum kann Selbstfürsorge auch für andere wichtig sein?
Wenn Menschen besser reguliert, konzentriert und versorgt sind, profitieren auch Patientinnen, Familien, Kolleginnen und andere Menschen im Umfeld davon.
Weiterführende Quellen
Dr. med. Alexandra Kolbeck – MVZ RetiMed Hämatologie & Onkologie Dorfen
Alexandra Kolbeck als Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie im MVZ RetiMed Dorfen. Dort finden sich auch Angaben zu Studium, Promotion und klinischer Tätigkeit.
Alexandra Kolbeck – Krebsdiagnose als Startschuss für ein neues Leben
Ihre eigene Website beschreibt ihre Arbeit mit Menschen nach Krebsdiagnose und den Fokus auf Angst, Hoffnungen, Beziehungen, Alltag und emotionale Verarbeitung einer Krebserkrankung.
The Neurocircuitry of Fear, Stress, and Anxiety Disorders
Beschreibt Überschneidungen und Unterschiede von Angst-, Stress- und Bedrohungssystemen im Gehirn.
Protective and damaging effects of stress mediators
Erklärt, wie Stressreaktionen kurzfristig hilfreich sein können, chronische Aktivierung jedoch körperliche Folgen haben kann.
Exposure Therapy for Anxiety Disorders
Beschreibt, warum Vermeidung Angst langfristig aufrechterhalten kann und wie neue Erfahrungen durch schrittweise Konfrontation helfen können.


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